Worauf Sie beim Kauf von nachhaltigen Kosmetikprodukten achten sollten

Wenn Sie sich nach nachhaltig produzierten Schönheitsprodukten umsehen, müssen Sie einige Dinge beachten, um zu vermeiden, dass Sie die falschen Entscheidungen treffen und Ihr Geld bei den falschen Unternehmen ausgeben.
Obwohl viele Marken behaupten, nur natürliche Inhaltsstoffe zu verwenden oder “saubere” Produkte herzustellen, verwenden viele immer noch unverantwortlich hergestellte Inhaltsstoffe und giftige Chemikalien, während andere immer noch an Tieren getestete Materialien verwenden. Eine Möglichkeit, diese Fallstricke zu vermeiden, besteht darin, Nachforschungen anzustellen. Datenbanken für saubere Inhaltsstoffe wie Clear For Me können Ihnen dabei helfen, die auf einem Produkt aufgeführten Inhaltsstoffe zu überprüfen, um festzustellen, ob sie dem Anspruch der Marke gerecht werden, natürlich, grausam oder gut für Sie zu sein. Sie können auch Apps wie Yuka verwenden, ein praktisches Tool, mit dem Sie alle Ihre Toilettenartikel, Kosmetika und sogar Lebensmittel scannen können, um die gesundheitlichen Auswirkungen der Produkte zu analysieren und sich darüber zu informieren, was gut ist – und was möglicherweise schädlich. Da Yuka völlig unabhängig ist und keine Werbung von Marken zulässt, ist es eine großartige Ausgangsbasis, wenn Sie wirklich wissen wollen, was in den Produkten steckt, die Sie auf Ihre Haut und Ihren Körper auftragen.
Wenn Sie in Ihrer Einkaufsstraße keine nachhaltige Marke finden, können Sie mit Hilfe dieses Leitfadens Ihre Suche online beginnen. Auf diese Weise können Sie sich vor dem Kauf vergewissern, dass das Unternehmen ethisch korrekt produziert. Um nachhaltiger einzukaufen, sollten Sie nach Produkten Ausschau halten, die kein Mikroplastik enthalten, da dieses in die Umwelt, die Nahrungskette und in unseren Körper gelangt und nicht biologisch abbaubar ist. Entscheiden Sie sich für Produkte aus biologischem Anbau, um Mikroplastik und viele andere schädliche Inhaltsstoffe zu vermeiden und eine nachhaltigere, umweltfreundliche Landwirtschaft zu unterstützen.
Die Verwendung des Begriffs “natürlich” ist derzeit nicht verboten, d.h. jedes Unternehmen kann ihn verwenden, ohne dass es mit Vorschriften oder Geldbußen rechnen muss. Achten Sie auf Zertifizierungen, die nachhaltige Produkte kennzeichnen, sowie auf Produkte, die biologisch, tierversuchsfrei oder vegan sind. USDA, Leaping Bunny, PETA Cruelty Free, ECOCERT, NATRUE und der Soil Association Standard sind Beispiele für Organisationen, die Kosmetika nach verschiedenen Kriterien zertifizieren können – aber es gibt auch viele Organisationen, die für bestimmte Länder zuständig sind. Um eine Zertifizierung zu erhalten, müssen Unternehmen oft eine teure Gebühr entrichten, was für viele kleinere Unternehmen unerschwinglich ist. Die Zertifizierung ist auf jeden Fall ein guter allgemeiner Leitfaden, aber nur weil ein Produkt nicht zertifiziert ist, bedeutet das nicht immer, dass es nicht nachhaltig oder natürlich ist. Vergessen Sie auch die Verpackung nicht, denn Kosmetikmarken produzieren immer wieder zu viel Abfall, da sie oft zu viel Plastik verwenden. Achten Sie also auf Marken, die recycelbare Verpackungen wie Glastiegel, Flaschen, Papier oder pflanzliche Materialien verwenden.
Und schließlich sollten Sie beim Einkaufen auf einen bewussten Konsum achten. Kaufen Sie also nur das, was Sie brauchen, und erwägen Sie den Kauf von Großpackungen oder den Einkauf bei Marken, die Nachfüllpackungen für ihre Produkte mit Rabatt anbieten. Auf diese Weise können Sie nicht nur dem Planeten helfen, sondern auch beim Einkaufen sparen und Abfall vermeiden. So können Sie ohne schlechtes Gewissen einkaufen, weil Sie wissen, dass Sie nicht zu den Haufen von Schönheitsmüll beitragen, die jedes Jahr weggeworfen werden.
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