7. Bewältigen Sie Ihr Stressniveau

Es wurde festgestellt, dass Stress eine Rolle bei der Verschlimmerung von Reizdarmsymptomen spielt. Untersuchungen zeigen, dass es einen klaren Zusammenhang zwischen einem Reizdarm und einem gereizten Gehirn gibt. Da die Symptome des Reizdarmsyndroms sehr belastend sind und Stress die Wahrscheinlichkeit eines Aufflackerns erhöht, ist es wichtig, gute Entspannungstechniken zu erlernen, um den Stresspegel zu senken.
Die Bauchatmung ist ein hervorragendes Mittel zum Stressabbau, das nachweislich die Symptome des Reizdarmsyndroms lindert, da sie es Ihnen ermöglicht, Ihren Atem tief in Ihr Zwerchfell zu leiten. Legen Sie dazu Ihre Hand über Ihren Bauchnabel, direkt unter das Ende Ihres Brustkorbs. Atmen Sie langsam ein und ziehen Sie den Atem tief nach unten. Wenn sich dabei Ihre Hand leicht nach oben bewegt, ist das ein Zeichen, dass Sie es richtig machen. Halten Sie den Atem eine Sekunde lang an, und atmen Sie dann gleichmäßig durch die Nase oder den Mund aus. Sie können diesen Vorgang etwa 5 bis 10 Mal wiederholen, um Ihren Geist und Körper zu beruhigen.
Eine weitere Technik, die zur Verringerung von Stress und damit auch von Reizdarmsyndromen eingesetzt werden kann, ist die positive Visualisierung, bei der man sich in Ruhe einen gemütlichen und friedlichen Ort vorstellt. Auch die progressive Muskelentspannung kann helfen, die Symptome zu lindern, indem Sie die verschiedenen Muskelgruppen in Ihrem Körper anspannen und dann entspannen. Legen Sie sich bequem hin, schließen Sie die Augen und arbeiten Sie sich von den Zehenspitzen nach oben, indem Sie die Muskeln langsam anspannen und entspannen, bis Sie Hals und Kopf erreichen. Wenn Sie unter Reizdarmsyndrom leiden, kann Stress eine Rolle spielen. Versuchen Sie daher, diese Entspannungstechniken in Ihren Tagesablauf einzubauen, um zu sehen, ob sich Ihre Symptome verringern.