13. Muskatnuss

Muskatnuss wird oft als Zusatz zu Kaffee und anderen Leckereien verwendet, vor allem in der Weihnachtszeit, aber dieses köstliche Gewürz ist nicht immer völlig risikofrei. Wenn Muskatnuss in großen Mengen verzehrt wird, können Forscher der Universität von Malaysia feststellen, dass sie als Halluzinogen wirken kann, da sie eine Substanz namens Myristicin enthält, ein Narkotikum mit einigen unangenehmen Nebenwirkungen.
Myristicin hat LSD-ähnliche Wirkungen, die bis zu 12 Stunden anhalten können, und kann Symptome verursachen, die von einem trockenen Mund und Katerstimmung bis hin zu Panikattacken und Angstzuständen reichen. Eine Studie, die in der Zeitschrift Biomedicine and Pharmacotherapy veröffentlicht wurde, brachte den regelmäßigen Verzehr großer Mengen Muskatnuss mit einem erhöhten Auftreten von Fettleber in Verbindung, einer Erkrankung, die häufig mit hohem Alkoholkonsum einhergeht.
Es wird empfohlen, nicht mehr als 1 Teelöffel gemahlene Muskatnuss auf einmal zu verzehren, um die negativen Auswirkungen von Myristicin zu vermeiden – wenn Sie also mit Muskatnuss kochen oder sie zu Ihren Speisen hinzufügen, verwenden Sie dieses Gewürz immer in kleinen Dosen, idealerweise ½ Teelöffel oder weniger.