4. Bittere rohe Mandeln

Mandeln gelten als äußerst gesund, und es stimmt, dass ihre Aufnahme in den Speiseplan viele Vorteile mit sich bringt, angefangen von einem Anstieg der Antioxidantien bis hin zur Senkung des Blutdrucks und einer besseren Blutzuckerkontrolle. Die Forschung hat sogar herausgefunden, dass Mandeln oxidative Schäden im Körper reduzieren, was sie zu einer ausgezeichneten Waffe im Kampf gegen den Alterungsprozess macht – aber es gibt eine dunkle Seite dieser kleinen Nuss, die vielen Menschen nicht bewusst ist.
Alle Mandeln enthalten Zyanid, doch da wir in der Regel süße Mandeln kaufen, sind sie im Allgemeinen unbedenklich, da der Zyanidgehalt zu gering ist, um gesundheitliche Schäden zu verursachen. Wenn Sie jedoch schon einmal in eine Bittermandel gebissen haben, sollten Sie sie auf jeden Fall ausspucken, denn der furchtbare Geschmack deutet auf einen höheren Cyanidgehalt hin – und Studien haben bewiesen, dass der Cyanidgehalt in Bittermandeln ein ernstes Risiko für die menschliche Gesundheit darstellt.
Cyanid ist äußerst giftig und verhindert die Sauerstoffzirkulation im Körper. Da Bittermandeln bis zu 1.000Mal mehr davon enthalten können als süße Mandeln, können sie Krämpfe, niedrigen Blutdruck, Bewusstlosigkeit und Schlimmeres verursachen. Wenn Sie versehentlich Bittermandeln gegessen haben, sollten Sie sich so schnell wie möglich an die örtliche Notaufnahme wenden, denn dort kann man Ihnen ein Gegenmittel verabreichen, die einzig mögliche Behandlung einer Cyanidvergiftung.