Zurück zur Natur

Die Ökotherapie ist ein erfolgreicher Weg, um Ängste abzubauen, indem man in die Natur eintaucht. Viele Menschen, die unter Ängsten oder Depressionen leiden, ziehen es vor, keine medizinische Hilfe wie Therapie oder Medikamente in Anspruch zu nehmen, sondern nutzen stattdessen den therapeutischen Wert der Natur.
Unser präfrontaler Kortex ist der Teil des Gehirns, in dem wir unsere negativen Gedanken im Kopf kreisen lassen. Untersuchungen haben gezeigt, dass ein 90-minütiger Spaziergang in der Natur im Vergleich zu einem gleich langen Spaziergang in einer städtischen Umgebung die Aktivität in diesem Teil des Gehirns deutlich verringert.
Alles, was wir sehen, hören oder erleben, beeinflusst unseren Körper und unseren Geist. Wenn wir in einer Umgebung leben, arbeiten oder auch nur vorbeigehen, die wir als unangenehm empfinden, können wir uns ängstlich oder traurig fühlen, unser Blutdruck und unsere Herzfrequenz steigen und unser Immunsystem wird unterdrückt. Der Aufenthalt in der Natur hingegen trägt dazu bei, unseren Blutdruck und unsere Herzfrequenz zu senken und ein Gefühl der Ruhe und Zufriedenheit zu erzeugen. Dem Rauschen des Windes und der Vögel zu lauschen, die Sonne, den Wind oder den Regen auf der Haut zu spüren, alles um uns herum zu betrachten und die verschiedenen Gerüche in sich aufzunehmen, hat eine therapeutische und beruhigende Wirkung.