Tiefes Atmen üben

Tiefes Atmen wird schon seit Jahrhunderten eingesetzt, um den Geist zu beruhigen. Die Praxis ist eng mit dem Yoga verbunden. Die meisten von uns nutzen nur maximal fünfzig Prozent ihrer Atemkapazität, was bedeutet, dass wir sehr wenig Sauerstoff einatmen und sehr wenig Kohlendioxid ausstoßen. Durch unsere flache Atmung gelangen nicht genügend Sauerstoff in unser Gehirn und zu anderen Zellen und Organen, und da wir das Kohlendioxid in unserem Körper nicht ausstoßen, lagern wir Giftstoffe und Abfallstoffe ein.
Wenn wir ängstlich sind, neigen wir dazu, noch flacher zu atmen, und manchmal halten wir sogar den Atem an. Da weniger Sauerstoff durch unseren Körper zirkuliert, werden wir noch ängstlicher – ein Teufelskreis. Bewusstes Atmen ermöglicht es uns, im Augenblick präsent zu sein und uns auf jeden Atemzug zu konzentrieren, anstatt unseren Verstand mit einer Vielzahl von Problemen und Aufgaben Überstunden machen zu lassen. Außerdem werden alle Organe und Zellen mit dem notwendigen Sauerstoff versorgt, so dass jeder Teil unseres Körpers besser funktionieren kann.
Atmen Sie durch die Nase ein und lassen Sie langsam zu, dass der Atem zuerst Ihren Bauch, dann Ihren Brustkorb und schließlich Ihre Brust ausdehnt. Bleiben Sie entspannt und atmen Sie langsam durch den Mund aus, wobei Sie bewusst alle Gedanken loslassen, die Sie ängstlich machen.